Nützliches

PERFEKTE ENTSPANNUNG, PERFEKTE ERFRISCHUNG: DIE SAUNA

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Wie benutzt man die Sauna?

Ein-paar Stunden vor dem Anfang der Saunabenutzung sind Essen und Alkoholkonsum nicht empfohlen. Man soll Minimum 1,5 Stunden opfern, man kann sich während so einem Zeitraum perfekt entspannen. Die Sauna soll immer unbekleidet benutzt werden, man soll ordentlich duschen, bevor man die Sauna betritt.
Wir sollen die Sauna mit abgetrocknetem Körper betreten. Wir sollen berücksichtigen, dass je höher sich die Bank befindet, desto größer ist die Hitze. Es ist empfohlen die Saunabenutzung schrittweise anzufangen. Achten wir darauf, dass sich unsere Haut nur mit dem Saunatuch berührt, und dass unser Schweiß vom Saunalaken oder dem Tuch aufgesaugt wird.
Wenn es möglich ist, nehmen wir eine liegende Position ein, oder lehnen wir unsere Beine in die Höhe der Bank auf. Verbringen wir soviel Zeit in der Sauna, bis es uns noch gut tut; Und bevor wir die Sauna verlassen, verbringen wir einige Minuten in dem unteren Teil mit kühlerer Temperatur, so dass wir den Schwindel vermeiden können.
Nach der Saunabenutzung soll man tief durchatmen und spazieren, dann ein kaltes Bad nehmen (ein Tauchbecken oder eine Dusche – aber wenn man sich neben dem Becken entscheidet, soll man vorher auch duschen). Wenn unsere Haut wieder warm geworden ist, nehmen wir dann wieder ein kaltes Bad – und wiederholen es solange bis wir auf unserer Haut die Signale des Schweißes nicht mehr sehen.
Zwischen den Saunagängen konsumieren wir keine Flüssigkeit und kein Alkohol. Nach der Sauna können wir reichlich Mineralwasser oder vitaminenthaltende Fruchtsäfte trinken.

Für die Finnen war die Sauna ein Teil des alltäglichen Lebens. An Arbeitstagen bedeutete sie eine einfache Reinigung, aber sie hatte eine extra Bedeutung an Festtagen: es wurde gesagt, dass die Saunabenutzung an Festtagen die Seele verstärkt, vom Bösen behütet, und für die Familie Glück bringt.
Die Ursaunas etwa vor 2 Jahrtausenden dienten auch als vom Boden ausgehöhlte Wohnungen; die Bedeutung des aus Finnisch stammenden Wortes ist: „Winterwohnhaus“. In Wahrheit waren diese Saunas aus Holz gebaute, Einzimmer Hütten mit einem offenen Felsenherd – daher kommt der Name der Rauchsaunas. Der Rauch des aus Felsen gebauten Herdes ist in der Hütte herumgegangen. Der Rauch wurde in der bäuerlichen Lebensweise auch für die Konservierung von Fischen und Fleisch benutzt. Der sich auf die Möbel absetzende Ruß wurde vor der Saunabenutzung abgewaschen. Diese Methode war für etwa 2000 Jahren einzigartig.
Die Modernisation und die technische Entwicklung, bzw. die akzelerierte Lebensweise beeinflussten auch die Sauna. Um die Verbreitung des Rußes zu vermeiden, wurde mit der Verwendung von Saunaöfen mit Schornstein begonnen. Der im Saunaraum aufgestellte Schornstein wurde mit einem kegelförmigen Metalldach versehen, an welchem eine Tür angelegt wurde. Mit der Öffnung dieser Tür konnte die Saunatemperatur geregelt werden.
Die praktischen Saunas mit Schornstein verbreiteten sich schnell Ihre modernere Variante, der Holzofen mit ständigem Feuer ist in Finnland auch heute populär. Das neueste, auch heutzutage gern angewandte Mittel der Sauna ist der elektrische Ofen. Er ist besonders in städtischer Umgebung verbreitet.
Die Saunaöfen sind ohne Steine unvorstellbar. Bei den alten Versionen war die Aufheizung der Steine mit direkter Holzheizung relativ einfach. Der Leistungsgrad der elektrischen Saunas ist weit nicht so gut, als das der guten, alten Holzöfen, aber Komfort hat auch Kosten.
Die Wand und die Decke der originellen finnischen Saunas waren aus Stammhölzern, dann aus Brettern gemacht. Der alte, erdige Boden wurde von den verschiedenen, mit Holzlatten gedeckten Kalthüllen abgelöst.

DIE SAUNA IST EINE PERSÖNLICH SACHE. IHRE UNGESCHRIEBENEN GESETZE ENTWICKELTEN SICH IN HUNDERTEN VON JAHREN.

Sauna oder Dampfbad?
Die Temperatur der Sauna ist wärmer (70-90°C heiß), ihr Feuchtigkeitsgehalt ist niedriger (10-30%), im Gegensatz zum Dampfbad, wo die Temperaturen sich zwischen 40-50°C bewegen und der Feuchtigkeitsgehalt sehr hoch ist (90-95%).
In der Hitze der Sauna schwitzt man stark; im Dampfbad entwickelt sich eine dünne Wasserschicht auf unserer Haut, und so verhindert es die Verdampfung unserer Körperflüssigkeiten. Es sind mehrere Arten von Dampfbädern bekannt: die türkischen Dampfbäder unterscheiden sich von den römischen, irischen und russischen Bädern.


Aromatherapie
Die Düfte beeinflussen unsere emotionelle Welt, deswegen können sie zur Behandlung der seelischen Probleme verwendet werden. Das erste Ziel der Aromatherapie ist die Belebung und die Reinigung des Körpers und der Seele. Aromatherapie wird in mehreren Bereichen angewandt: z.B. Inhalation, Saunakabinen mit Aromatherapie, Bäder mit aromatischen Ölen, Massagen.

Caldarium
Es ist ein Raum mit heißem Wasser, eine Schweißkammer mit einem schonenderen Klima, als die Sauna. Es ist von den klassischen römischen Bädern hinterblieben.
In dem mit Stein (Marmor) oder Keramik ausgelegten Caldarium hielt man sich normalerweise neben 40-50°C warmen Temperatur und 70-100% Feuchtigkeitsgehalt für 30-40 Minuten auf.

Hamam
Hamam ist die östliche Version des Dampfbades, zu welchem verschiedene Massagen und Duftessenzen gehören. Seine Temperatur erreicht normalerweise 50°C.

Kneipp-Kur
Die Behandlungsart basiert auf der Idee der von dem Wechsel des kalten und warmen Wassers hervorgerufenen sanften Impulsen. Sie wurde nach seinem Entwickler, Sebastian Kneipp benannt. Das mit einander abwechselnd angewandte warme und kalte Wasser belebt den Blutkreislauf und ermuntert den Stoffwechsel. Die Elemente der Kneipp-Kur sind die Ellenbogen- und Armgüsse; die nassen, warmen Packungen, und die warmen Bäder, Licht- und Luftbäder. Die Kur wird mit der Bewegung im Freien, der ausgewogenen Kost und der Anwendung der Kräutertees vollkommener gemacht. Sie wird oft bei Zirkulationsproblemen und Muskelstraffheit angewandt.


(László Majthényi)